Voraussetzungen
Der Zugang zur Berufstätigkeit als Immobilienmakler oder immobilienmakler setzt nach den gesetzlichen Rahmenbedingen keine abgeschlossene Berufsausbildung voraus. Voraussetzung ist eine gebührenpflchtige Gewerbeanmeldung und die Beantragung einer Gewerbeerlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung. Die Erlaubnis darf nur erteilt werden, wenn der Antragsteller in geordneten Vermögensverhältnissen lebt (also keine Einträge in den Auskünften über laufende, eingeleitete oder mangels Masse eingestellter Insolvenzverfahren, keine Aufforderungen zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung, kein Eintrag über schhuldrechtliche Haftbefehle) und seine Zuverlässigkeit nachgewiesen hat. Es dürfen also keine Verurteilungen wegen Wirtschaftsstraftaten vorliegen.Ist dies der Fall besteht ein Rechtsanspruch auf Erteilung dieser Erlaubnis. Die Kosten für diese Erlaubnis schwanken sehr und hängen davon ab, welche Tätigkeiten man ausüben will. Die Kosten sind zudem nicht bundeseinheitlich sondern länderrechtlich geregelt. Die Gebühren bewegen sich deshalb zwischen 76 und 3.067 Euro.
Die Ausbildung
Unabhängig davon ist eine Ausbildung zu empfehlen und zwar die Ausbildung zum Immobilienkaufmann oder zur Immobilienkauffrau. Diese Ausbildung wird dual in einem Ausbildungsbetrieb und an der Berufsschule gelehrt. Die Ausbildung endet nach 3 Jahren mit einer Prüfung. Nach bestandener Prüfung darf man die Berufsbezeichnung "staatlich geprüfter Immobilienkaufmann/Immobilienkauffrau” tragen. Die Ausbildungsvergütung beträgt zwischen 650 Euro und 800 Euro monatlich. Die Gehälter bewegen sich zwischen ca. 1 600 Euro und 5 000 Euro. Stellen werden bei großen Maklerorganisationen und in den Immobilienabteilungen der Banken geboten.Besitzt man die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife oder ein gleichwertige Qualifikation können verschiedene Studiengänge durchlaufen werden. Diese können grob in betriebswirtschaftliche Studiengänge und in wohn- und immobilienwirtschaftliche Studiengänge unterteilt werden.
Nach dem Ergebnis einer Umfrage in der IZ seien die Berufsaussichten für Immobilienmakler nicht schlecht, aber sie stehen in einem ganz harten Konkurrenzkampf.






