Zeichnerische, malerisches Können
Ausbildungsdauer:
3 Jahre
Die Ausbildung findet nur in der Schule statt. Ein 8 wöchiges Praktikum in einem Betrieb ist vorgesehen.
Arbeitsgebiet:
Der GTA kann theoretisch in "allen" Bereichen der Medien Arbeiten. Ob Agentur, Fernsehen, Radio oder Druckerei von allen Bereichen hat er schonmal was gehört und kann sich einarbeiten.
Berufliche Fähigkeiten:
Den Gestaltungstechnischen Assistenten kann man mit dem Mediengestalter vergleichen, nur mit dem Unterschied, das der GTA sich nicht spezialisiert, somit also in möglichst vielen Bereichen reingeschnuppert hat.
Was kann also ein GTA:
- Webseiten layouten, diese in HTML umsetzen und online stellen
- Bildbearbeitung
- Printproduktion (Layouten von Werbung, Zeitung/Magazin)
- Videos drehen, also von der Konzeption (Drehbuch etc.) bis hin zum eigentlich Dreh und dem nachfolgendem Schnitt.<br style="font-weight: normal;" /> Wie man also sieht ist der Gestaltungstechnische Assistent ein Allrounder in der Medienwelt. Und genau da liegt das Problem. Allleskönner werden gesucht, aber nicht in diesem Umfang, was also bedeuten soll, dass eine Spezialisierung schon von nöten ist.
Die Medien haben so viele Fasetten und diese kann man nicht einfach alle Abdecken.
Außerdem sollte man sich im klaren sein, dass es sehr schwierig sein wird eine Festanstellung zu bekommen. Für viele Betriebe ist der GTA noch ein weißes Tuch und unbekannt. Ein weiter angeblicher Absagegrund ist, dass man nur in der Schule war und überhaupt keinen Kundenkontakt hatte. Diese Aussage ist natürlich völliger quatsch, denn auch ein Mediengestalter muss nicht zwingend mit Kunden in Kontakt gekommen sein.
Somit ist der GTA ein Sprungbrett für Leute die studieren wollen, da man während der drei Jahre noch zusätzlich die Fachhochschulreife erlangt.
Vom GTA zum Grafik-Designer und vielleicht dann später auch zum Junior Art Director. So oder so ähnlich wird die Laufbahn eines Gestaltungstechnischen Assistenten aussehen.
Kaum einer wird direkt nach der Ausbildung in den Job starten können, sondern muss ein Studium anhängen. Ob sich also diese Ausbildung lohnt muss jeder selber wissen, aufjedenfall ist sehr gut für Leute, die noch nicht wissen wo sie in den Medien hingehören und sich erst finden müssen.






