Ich habe schon mehrmals miterlebt, wie sich Angehörige verhalten, wenn man nicht so reagiert wie sie, bloß für uns muss die Arbeit weitergehen, es gibt ja nicht nur einen alten Menschen im Heim.
Auch muss man verstehen, dass die Menschen durch ihre Krankheiten wie, z.B. Demenzen, Alzheimer, Parkinson und andere Krankheiten nicht mehr so können wie früher. Sie brauchen nicht nur Hilfe im Haushalt, also mit den hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, sonderen auch in der gesamten Grundpflege. Beratung, Betreuung und Pflege sind die 3 Sachen die am wichtigsten sind in diesem Beruf.
Man muss nicht nur gut waschen können, nein man muss den Leuten auch zur Seite stehen können und sich mit ihnen beschäftigen. Es gehört nicht nur das Waschen zur Altenpflege, sondern auch Beschäftigungen, die man mit den Leuten durchführen kann und muss.
Auch wenn nicht immer ein Danke kommt, von jeden einzelnen weiß ich, dass ich ihm schon mit einer kleinen Tat geholfen habe und sie froh sind, dass jemand da ist. Ich habe diesen Beruf nicht gewählt, weil man dort Chancen auf Arbeit hat, nein ich habe ihn gewählt, weil mir der Umgang mit alten Menschen Spaß macht und ich Freude an der Arbeit habe. Nachdem ich nun über drei Jahre als Altenpflegerin arbeite, bin ich immer noch der selben Meinung und der Beruf macht mir weiterhin genauso viel spaß wie früher. Auch wenn man als Fachkraft und Mentor (das hieß für mich, wieder mal in die Schule gehen) mehr zutun hat. Aber ich bin froh, Menschen helfen zu können.






