Login
  Benutzername:

  Passwort:

 


Hauptmenü

Werbung
Online Berufs- und Karrieretests

Arzthelferin (Ausbildung)

Druckoptimierte Version
Geschrieben von maja900 am Samstag, 28. Juli 2007

Der Beruf der Arzthelferin kann, je nach Art der Praxis in der man arbeitet, sehr abwechslungsreich sein.

Ich habe meine Ausbildung in einer Praxis für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde gemacht. Hier beschränkt sich das Gebiet natürlich auf den Kopfbereich und der restliche Körper bleibt ziemlich vernachlässigt.

Man besucht aber einmal in der Woche (und alle 14 Tage 2 mal) die Berufsschule. Hier lernt man dann die theoretischen Dinge, wie die Körperfunktionen, Arzneimittelkunde, Abrechnung, Krankheitslehre usw..

Aber nicht nur Theorie wird den Auszubildenden in der Berufsschule für Arzthelferinnen beigebracht, auch ein Laborkurs und Schreibmaschinen- bzw. Computerunterricht gehören dazu.

Der Beruf der Arzthelferin ist ein sehr schöner Beruf, da man tag-täglich mit anderen, aber auch immer wieder mit bekannten Menschen zu tun hat. Da dieser Beruf aber auch Verwaltungsarbeit wie Abrechnung oder schreiben von Arztbriefen o. Ä. mit sich bringt ist er sehr abwechslungsreich.

Man sollte sich bei der Berufswahl aber darüber im Klaren sein, dass dieser Beruf sehr viel Verantwortungsbewusstsein benötigt und machmal auch sehr an die Nerven gehen kann. Da meine Ausbildung in einer HNO-Praxis stattfand war sie natürlich recht eintönig. Ich habe zwar gelernt, wie man verschiedene Tests wie Hör- und Gleichgewichtsprüfungen durchführt, doch leider fehlten mir Dinge wie Blutabnahme und ich konnte auch keinerlei Laborerfahrung machen.

Da aber mein damaliger Chef Belegbetten im Krankenhaus hatte, bekam ich auch aus diesem Bereich sehr viel mit, und wusste somit, was alles zur OP-Vorbereitung und zur Nachsorge der Patienten gehört.

Nach meiner Lehre habe ich dann in einer kleinen HNO-Praxis als einzige Arzthelferin gearbeitet, dort war ich dann für alle Dinge zuständig, von der Terminierung über die Patientenannahme bis hin zu den verschiedenen Untersuchungen wie Allergietests oder Gleichgewichtsprüfungen.

Da ich aber in dieser Praxis nichts Neues hinzulernen konnte habe ich dann nach 3 Jahren in eine dermatologische Praxis gewechselt. Der Chef dieser Praxis führte auch ambulante Operationen (Entfernung von "Leberflecken", Warzen usw.) durch und somit wuchs mein Erfahrungsgebiet.

Hier gehörten Blutabnahme, Vorbereitung der Operationen (Instrumente und Patienten), Assistenz bei Operationen zur täglichen Arbeit und machten den Tagesablauf sehr abwechslungsreich.

Ich empfehle jedem/r der/die diesen Beruf ausüben will, sich dies sehr genau zu überlegen. Die Arbeit mit kranken Menschen ist nicht immer einfach und kann sehr an die nervliche Substanz gehen.

Was soll ich werden?
Hochschule oder Berufsausbildung? Tierarzt oder Nervenarzt? Pilot oder Schlosser? Journalist oder Kaufmann? Jetzt beim geva-institut online testen: Für nur 18.- Euro! Der aussagekräftige und qualifizierte Berufsorientierungs-Test richtet sich an alle künftigen Schulabgänger.
Investieren Sie 20 Minuten in Ihre berufliche Zukunft.
Mehr zum Berufstest "Was soll ich werden" vom geva-institut ...

Arzthelferin

Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.