Login |
|
 |
Hauptmenü |
|
 |
|
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (Ausbildung) |
|
| Geschrieben von HiR007 am Montag, 26. Februar 2007 |
Hallo allerseits, ich möchte gerne etwas über die Ausbildung zum Versicherungskaufmann (neuerdings Kaufmann für Versicherungen und Finanzen) erzählen.
Vorweg vielleicht noch ein paar Infos zu mir. Ich bin 21 Jahre alt und habe im Jahr 2006 mein Abitur gemacht. Dann stand ich vor der Entscheidung ob ich studieren soll oder erstmal eine Ausbildung anfange, um auch etwas Geld zu verdienen und mal was praktisches zu machen. Ich hab mich dann für die Ausbildung entschieden.
Ich habe mich für den Versicherungskaufmann entschieden, weil ich mir schon vorher sicher war, dass ich handwerklich nicht so begabt bin. Desweiteren wollt ich gerne was in der Wirtschaftsbranche machen und am liebsten etwas mit Kunden. So bin ich dann bei den Versucherungen gelandet.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und kann auf 2,5 Jahre reduziert werden wenn man das Abitur hat. Das ist aber abhängig von dem Unternehmen und liegt immer in deren Interesse. Jedoch wurde mir gesagt dass es nicht immer von Vorteil ist, wenn man nur 2,5 Jahre Ausbildung macht. Denn das fehlende halbe Jahr ist immer der Teil wo man sich normal für die Abschlussprüfung intensivst vorbereitet. Das darf man dann in Eigenregie tun.
Die meisten Versicherungskaufleute durchlaufen in der Ausbildung 3 Teile. Einmal der Berufsschule, den Innendienst und den Außendienst. Ich werde nun zu allen Teilen kurz was berichten.
Berufsschule:
Die Berufsschule war bei mir an 2 Tagen in der Woche mit täglich 4 Blöcken. Fächer waren Versicherungslehre, Bankenbetriebslehre, Wirtschaftslehre, Sozialkunde, EDV und Englisch. Die Anforderungen waren im Verhältnis zum Abitur nicht wirklich so hoch und der Unterricht war oft recht langweilig und trocken. Also man schafft ohne weitere Probleme nen 3er Schnitt wenn man aufpasst und ein wenig zu Hause macht. Auch die Klausuren waren nicht sehr schwer wenn man sich ein bisschen vorbereitet.
Innendienst:
Der Innendienst bei meinem Versicherungsunternehmen bestand eigentlich nur aus arbeiten am Computer. Man musste Daten von Kunden raussuchen, sie in die Datenbank einpflegen, Formulare ausdrucken und Briefe an die Kunden verschicken, Telefonate entgegennehmen, Posteingang und -ausgang erledigen und vieles mehr. Also alles recht einfache Sachen. Wichtig ist auch den Außendienstmitarbeitern mit Informationen zu versorgen. In den folgenden Ausbildungsjahren kam dann auch die Kundenbetreuung im Empfang dazu.
Außendienst:
Aufgabe von den Außendienstmitarbeitern war halt überwiegend Termine mit Kunden vereinbaren und Verträge zu bearbeiten und abzuschließen. Dafür musste man halt viel telefonieren um Termine zu bekommen, musste sich auf die speziellen Versicherungen vorbereiten, sich spezielle Probleme von den Kunden anschauen, Versicherungsprofile erstellen etc. Man ist also die ganze Zeit im Außendienstbüro oder bei dem Kunden.
So nun mal zu meiner Einschätzung zu dieser Ausbildung.
Das schöne an der Ausbildung ist, dass man sowohl in Richtung Versicherungen ausgebildet wird, wie auch in Richtung Bankenwesen. Man könnte danach also auch in einer Bank arbeiten wenn man von den Versicherungen genug hat ;-)
Für Leute die danach gerne noch studieren möchten ist die Ausbildung auch nicht verkehrt. Es besteht die Möglichkeit eine duale Ausbildung zu absolvieren mit gleichzeitigem Studium oder man hat danach noch die Gelegenheit zu studieren. Oft wird das auch von den Versicherungsunternehmen unterstützt.
Die wohl größte Verlockung bei der Ausbildung ist das Gehalt. Versicherungskaufmänner bekommen mit am meisten Ausbildungsvergütung auf dem Markt. Diese sind laut Tarif bestimmt und betragen im ersten Lehrjahr 740€ brutto und steigern sich in den darauffolgenden Jahren. Bei meinem Unternehmen bekam ich die Provision von abgeschlossenen Verträgen noch oben drauf, so hatte man schnell mal einige hundert Euro mehr auf dem Konto. Die Vermögenswirksamen Leistungen betrugen ebenfalls bei mir 40€ und waren damit auch sehr hoch.
Das klingt für viele jetzt wahrscheinlich als perfekte Ausbildung mit super Vergütung. Aber so scheint es nur nach Außen. Es gehört sehr viel mehr dazu. Es ist nicht damit getan mal eben einen Kunden anzurufen und einen Termin für einen Vertragsabschluss zu machen. Meine Erfahrungen haben ergeben dass die wenigsten Kunden einen Termin wollen. Man muss schon ein richtiges Geschick dafür haben, sonst wird man ganz schnell abgewimmelt am Telefon. Viele Kunden reagieren auch total genervt am Telefon und legen auch einfach auf. Was das Telefonieren schon beinahe zur Qual macht.
Weil das Terminieren so schwer ist, lassen sich viele Unternehmen fiese Strategien einfallen die Kunden zu überreden. So durfte ich z.b. oft am Telefon was erzählen, vonwegen an ihren Tarifen hat sich was geändert und ich müsste mit ihnen dringenst darüber reden, was aber gar nicht stimmte. Wichtig war halt erstmal einen Fuß in die Wohnung des Kunden zu bekommen. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit dem Vorlügen bei Kunden starke Probleme hatte. Man kann also echte Probleme bekommen wenn man eine ehrliche Haut ist. Ein Versicherungskaufmann sollte schon von Hause aus etwas "betrügerisch" sein.
Es heißt zwar immer man berät die Kunden nach deren Interesse aber das stimmt nicht. Man arbeitet bei einer Versicherung und die lebt nun mal davon Versicherungen zu verkaufen. Und genauso geht man in ein Termin hinein. Da ist es schnell mal egal ob der Kunde sich das leisten kann oder ob es für ihn Sinn macht so eine Versicherung abzuschließen. Und der Druck den man von oben hat ist auch nicht zu verachten. Ich bekam schon im zweiten Monat eine Zielerfüllung wo ich eine gewisse Anzahl von Terminen bringen musste. Hatte man diese nicht gabs einen auf den Deckel. Nur bekam ich weder einen Kundenstamm noch sonst wie irgendwelche Kunden. Ich durfte dann halt anfangen bei mir in der Familie und im Freundeskreis Termine zu machen, was ich von Anfang an nicht wollte...
Mein Fazit:
Also kann man als Versicherungskaufmann sicher sehr gut Karriere machen und viel Geld verdienen. Zwar auch nicht so viel wie alle immer denken aber im Verhältnis zu anderen Ausbildungen sehr viel. Nur darf man keine zu sehr ehrliche Haut sein und vor allem nicht schüchtern sein. Denn das merken die Kunden sofort und dann hat man verloren. Ein anderer großer Faktor ist der zeitliche Aufwand. Ein 10-12 Stundentag ist normal. Man macht sich zwar nicht tot und man hat zwischendurch öfter mal 1-2 Stunden Luft aber man ist halt auch nicht zu Hause sondern hockt im Büro rum. Hobbies und Freunde bleiben da oft auf der Strecke wenn man was erreichen will, nicht wie bei anderen Berufen wo man frühs anfängt und nachmittags wieder zu Hause ist.
Ich habe für mich jedenfalls zum Ende der Probezeit gegen diese Ausbildung entschieden und gekündigt. Denn ich war halt zu ehrlich für diesen Job und kam damit nicht ganz klar, wie man die Kunden "überzeugen" muss um einen Termin zu bekommen. Das Leben eines Versicherungskaufmannes ist sehr viel härter als alle immer denken.
Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und etwas bei der Entscheidung helfen!
|
|
Kaufmann für Versicherungen und Finanzen
Für den Inhalt der Kommentare sind die Verfasser verantwortlich.
| JGrDd * schreibt am 24.01.2012 14:44: |
|
Ich bin seit kurzem ausgelernte Kauffrau für Versicherung und Finanzen und kann das nur zum Teil bestätigen.
So wie is der Beschreibung nach kliingt hast du deine Ausbildung bei einem Unternhemen wie OVB oder ähnliches gemacht.
Die anständigen großen Unternehmen wo ich ausgebildet wurde und heute noch arbeite sind auf keinen Fall kriminell!
"Von Haus aus betrügerisch" ist absolut falsch. Das passiert dir nur bei Unternehmen wie oben genannt!
Die meisten renomierten Versicherungen leiden unter diesem Ruf!!!!!!!
|
| Unbekannt * schreibt am 19.01.2012 20:30: |
|
hallo wo habt ihr denn alle eure Ausbildung als Kauffrau für Versicherungen und Finanzen absolviert? Wie findet ihr die AOK und die ARAG?
|
| Anni * schreibt am 21.11.2011 17:15: |
|
Wieviel kann man denn später so im Schnitt verdienen, wenn man die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit einem Studium nach dem Kölner Modell abgeschlossen hat? Kennt sich jemand aus?
|
| Jane * schreibt am 27.07.2011 21:13: |
|
Ich selber absoviere eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen. Die Ausbildung ist in meinem Fall sehr umfangreich und vielseitig. Ich verbringe zeit im Innen und im Außendienst. Ich bereite Termine vor und begleite Kollegen zu Terminen. In meinem Unternehmen gibt es keinerlei Druck während der Ausbildung Vertäge zu schreiben, ganz im Gegenteil wir werden von dem Unternehmen auf Seminaren gefördert und beim lernen unterstützt. Ich finde den Sazt, dass jeder Versicherungs-mensch betrügerisch sein sollte einfach nur eine bodenlosefrechheit, da das in keinstem Sinne so ist!! Aber Leuten wie dem Verfasser dieses Satzes haben wir es zu verdanken, dass wir als Schware-Schafe bezeichnet werden, dabei ist diese Person vllt einfach beim FALSCHEN unternhemen gelandet. Ich kann aus meiner Erfahrung einfach nur sagen, dass die Ausbildung für mich ideal ist, abwechslungsreich, Kontakt zu Kunden und Kollegen, vielseitiges Kliente, natürlich auch eine gute Bezahlung, bei mir passt es einfach alles :) Ich kann jedem nur empfehelen, zumindest mal ein Praktikum zu absolvieren!
|
| Bärli * schreibt am 21.06.2011 21:42: |
|
Hallo ihr Lieben.
Ich will auch mal meinen kleinen Senf dazu geben. Klar, Ehrlichkeit ist Vorraussetzung in einem Beruf, aber meine Meinung dazu ist eine ganz andere. Ich habe keine Ausbildung in diesem Beruf gemacht, sondern ein halbes Jahr Praktikum. Ich will dazu sagen, das ICH allein meine EIGENE Erfahrung mit diesem Beruf gemacht habe und kann euch nur mitteilen, wie ich es gefunden habe und vorallem, wie ich gearbeitet habe.
Anfangs ist man einfach der Bimbo. Man macht alle Arbeiten wie Postein- und Ausgang, Emails ausdrucken, ganzes Büro in topform bringen usw..
Als Praktikant/in muss man sich nunmal darauf einstellen, ALLE Arbeiten zu machen und zu wollen, und das gehört nunmal dazu! ;-)
Kommen wir zu einem anderen Punkt. Ich wurde von Anfang an in die Arbeit der Kollegen mit eingebunden, hatte immer wieder kleinere Aufgaben die ich zu bewältigen habe. Ich durfte Briefe schreiben, selbst Angebote errechnen und viel telefonieren. Zudem muss man sich viel Wissen aneignen, d.h. man wurde mit den einzelnen Versicherungssparten vertraut gemacht und man hatte den Leitfaden, es so zu machen, jedem Kunden zu erklären, was die eine oder die andere Versicherung zu bieten hat. Mit der Zeit wurde man in jener Aufgabe besser und selbstsicherer.
Ich kann nicht viel dazu sagen, wie manch andere, die eine Ausbildung absolviert haben oder gar Geschäftsstellenleiter sind. Ich schreibe lediglich meine eigene Erfahrung. :-)
Contra: Die Arbeit an sich ist sehr anspruchsvoll, weil man etwas verkauft, was man nicht sieht oder anfassen kann. Für den Kunden ist es umso schwerer, zu entscheiden, was das Beste für einen ist. Das bedeutet, das dieser Beruf eine hohe Frustrationsrate mit sich bringt, weil selbst das Terminieren schwer fällt. Für die Angestellten kann es für einen so, aber auch anders ankommen, das ist von Person zu Person unterschiedlich. Zusätzlich sind selbst die Arbeitszeiten nicht gerade attraktiv. Ich selber hatte meine festen Arbeitszeiten, aber bei meinen Kollegen war das ganz unterschiedlich. Man hat keine festen Arbeitszeiten und man kann auch nicht nach Feierabend mal eben "abschalten". Zusätzlich steht man die ganze Zeit unter Druck, weil man eine Erfolgsquote erreichen MUSS, um bestehen zu bleiben. Im Großen und Ganzen ist dieser Beruf ein sehr STRESSIGER Beruf, bei dem selbst Burn Out Patienten keine Seltenheit sind.
Pro: Dieser Beruf ist gerade wegen den finanziellen Aspekten attraktiv. Man verdient einiges und die Provisionen sind zusätzliche Motivation, um weiterzumachen. Zusätzlich ist es ein Büroberuf, die einen mögen es, die anderen nicht, das ist Geschmackssache. ;-) Als Versicherungskaufmann/kauffrau hat man einen Aufstieg vor sich, es kann auch soweit kommen, das man irgendwann mithilfe eines BWL-Studiums Geschäftsstellenleiter/in werden kann und der Verdienst überdurchschnittlich wird.
Es gibt viele Vor- und Nachteile. Ich rate jedem Menschen, der Interesse an solch einem kaufmännischen Beruf hat, SELBER reinzuschnuppern und eigene Erfahrungen zu sammeln, um selber abzuwägen, was das Beste für einen ist.
Ich selber habe mich entschieden, mich anders zu orientieren und mich auf einen anderen Weg zu spezialisieren. Aus meiner Erfahrung kann ich diesen Beruf nicht ausüben, weil ich eine sensible, ehrliche Person bin und ich in manchen Fällen einfach nicht den nötigen Mumm hätte. Es gibt im Verkauf auch Situationen, in dem man extremen Stress ausgesetzt ist. Man muss selber entscheiden, ob man mit so einem Druck und Stress klar kommt oder nicht.
Ich hoffe mein Beitrag hat Hilfe geleistet.
Liebe Grüße aus Hamburg,
Bärli
|
| Phil * schreibt am 10.05.2011 10:28: |
|
Also manche Menschen wissen auch nicht was sie schreiben ey. Das OBERSTE Gebot ist ehrlich zum Kunden zu sein sich nicht zu verstellen und immer zuerst an den Kunden denken und nicht ans eigene Geld!! Denn guter Service, umfangreiche Beratung und genaue Angebote steigen automatisch die Aquise beim Kaufmann. Wer weiß wo du lernst aber ich kenne anderes. Außerdem kann man nicht einfach problemlos danach in einem Bankinstitut arbeiten, weißt du eigentlich wie differenziert die ganzen Aufgaben und Wissensbereiche sind? Anscheinend nicht dann würde ich an deiner Stelle mich auch dazu nicht weiter äußern. Ich habe als erste Lehre Industriekaufmann gelernt meine Zweite Kaufmann für Versicherung und Finanzen und meine Freundin lernt Bankkauffrau. Verschiedene Grundsätze sind gleich zB Aufbewahrungsfristen u.Ä. aber im Spezielleren sind alle drei Berufe NICHT!!! miteinander zu vergleichen!
|
| Rüdiger * schreibt am 26.04.2011 00:40: |
|
"man sollte von haus aus betrügerisch sein"
meine fresse, wenn ich so etwas lese wundert es mich nicht wie die branche zu ihrem schlechten ruf gekommen ist. ZUM KOTZEN!
|
| gast90 * schreibt am 04.02.2011 15:53: |
|
bei vielen unternehmen unterschieden sich die AC´s.. Aber was immer dran kommt sind Selbstpräsentationen..sehr viel über sich erzählen aber auch ehrlich bleiben und wenn man konkurenz dabei hat, kommen auch gruppenübungen dran. versicheungsunternehmen gucken hierbei darauf, ob man seinen eigenen standpunkt konsequent vertritt, aber auch fail bleibt. Man darf hierbei nicht sitzen und mit dem kopf nickend alles bejahen was die anderen für argumente haben. Kontern und eigenen standpunkt vertreten und durchsetzen.
|
| Florian * schreibt am 17.01.2011 01:20: |
|
Hi Leute. Ich habe übermorgen einen Termin bei einem großen Versicherungsunternehmen für ein Accessementcenter. Nun habe ich einige Fragen: Was kann da so auf mich zukommen? Warum grade dieses Unternehmen? Wie kann ich ein Verkaufsgespräch aufbauen? Usw... Für Eure Hilfe wäre ich echt dankbar. Mfg florian.
|
| Tim * schreibt am 14.01.2011 18:20: |
|
Hey Jan ich befinde mich momentan im ersten Lehrjahr und verdiene 778 Euro + 40 vermögenswirksame Leistungen. 778 Euro sind momentan im Rahmenvertrag für diese branche vorgegebn. Ist nicht wenig, aber das Kindergeld wurde mir jetzt gestrichen und muss daheim was abgeben. Von daher hab ich zum Leben auch net viel mehr wie jeder andere Azubi:)Naja jetzt hoffe ich mal auf die Steuervereinfachung, jeder Azubi bekommt Kinderdeld;)
|
| Jan * schreibt am 08.12.2010 12:56: |
|
Dieser Text hat mich nicht sehr viel weiter gebracht, da ich das meiste schon weiss. Aber was ich niergens im Internt finden kann ist, wie viel Lohn man den als Kauffrau/mann bei einer Versicherung verdient. Das würde mich sehr interessieren. Ansonsten ist es aber ein super Artikel. Ich bin seit 5 Jahren abbeitslos, habe eine liebe Frau und 5 Kinder, meine Frau arbeitet 100% und ich bin ein so genannter "Hausmann". Ich möchte aber auch endlich wieder einmal arbeiten gehen, ich möchte gerne eine Lehre einfangen. Zuerst habe ich eine Lehre als Zimmermann gemacht, das hat mir aber nicht sehr zugesagt, habe diese Lehre dann aber doch absolviert. Und jetzt möchte ich etwas in diese Richtung machen ( Kaufmann). Was kannst du mir entfehlen? Danke für deine Antwort! Liebe Grüsse Jan
|
| würbel * schreibt am 19.11.2010 14:23: |
|
Ich habe auch gerade eine Ausbildung bei einer Versicherung angefangen. Ich hatte schon ein wenig Angst, von wegen "Klinkenputzer" und so. Aber bisher habe ich meine Entscheidung nicht bereut. Ich bin sogar im Team, das den Azubi-Blog pflegt in dem ich über meine Ausbildung berichte. Schaut doch mal rein. http://www.moderne-ausbildung.de/apropos-klinkenputzer.html
|
| Shadilia * schreibt am 26.10.2010 22:42: |
|
Hallo Annke! Zu deiner Frage Versicherungskauffrau ja oder nein: es kommt darauf an, bei welchem Versicherer du lernen sollst und in welche Richtung deine Ausbildung gehen soll. Es gibt Versicherer und Makler. Das Interessante bei den Maklern ist, dass du viele Versicherer kennenlernst, d.h. du kannst deinem Kunden auch viele Versicherer anbieten. Außerdem gibt es wie schon beschrieben, den Innen- und den Außendienst. Ich selbst habe eine Ausbildung bei einem Makler abgeschlossen, wobei von vornherein vereinbart wurde, dass ich nur im Innendienst ausgebildet werde, da mich der Außendienst nicht interessierte. Tatsächlich sind die Außendienstmitarbeiter die "Klinkenputzer", was aber auch Spaß machen kann, allerdings muss man dafür geboren sein. Der Innendienst war im Prinzip wie jede andere Bürotätigkeit auch. Es ging darum Telefonate von Kunden anzunehmen, Schäden zu bearbeiten, Vermittler für die Kunden bei den Versicherer spielen, ect.. Wenn man eine Ausbildung im Innendienst bekommt, dann ist es wie gesagt, wie bei den anderen Bürotätigkeiten auch. Der Vorteil: du kannst später in jedem anderen Bürojob weiterarbeiten, wenn du im Versicherungsbereich keine Stelle finden solltest. Also, klär erst mal ab, ob Innen- oder Außendienst. Ob kleine oder große Betriebe: ich denke macht keinen großen Unterschied... Hoffe konnte dir helfen!
|
| Annke * schreibt am 24.10.2010 21:27: |
|
Hallo, ich habe letzte Woche das Angebot bekommen eine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanze ab 2011 zu absolvieren. Mein Vater ist dagegen, da er meint ich würde nur wie oben beschrieben Klinkenputzen und lügen und einfach Verträge verkaufen. Ich würde eigentlich gerne in diesem Beruf arbeiten, wegen dem Kundenkontakt und der abwechslungsreichen Tätigkeit. Leider weis ich nicht was ich ihm noch für Gründe bringen soll warum es nicht schlecht ist, diese Ausbildung anzunehemen. Könnt ihr mir nicht helfen?
Wie ist es denn so als Realschülerin hat man denn da überhaupt eine Chancse? Wie siehts danach aus? Hat jemand von euch in einem etwas kleineren Betrieb gelernt? Habe ich da die gleichen Chancsen wie in einem größeren? ......
Ich weis Fragen über Fragen bitte helft mir ich möchte so gern diese Ausbildung machen.
Liebe Grüße und danke
|
| LVMer * schreibt am 07.08.2010 02:07: |
|
kguIch bin nun seit 13 Jahren gesamt, davon nun 5 jahre selbstständig, im Versicherungsaußendienst unterwegs. Bei einem Punkt muss ich Dir - zumindest aus meiner Sicht - widersprechen. Ehrlichkeit ist m.E. eine Grundvoraussetzung für den dauerhaften Erfolg im Außendienst und nicht hinderlich.
Der Kunde braucht gewisse Versicherungen. Wenn ich ihn nicht auf diese Lücke hinweise - manchmal mit Nachdruck -, wäre ich ein schlechter Berater. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe aber die sind - zumindest hier auf dem Lande - schnell wieder weg. Wer ein Versicherungsbüro betreibt kommt um eine ehrliche kundenorientierte Beratung nicht herum. Natürlich muss auch verkauft werden, aber sollte das Geschäft für alle gut sein: Gesellschaft, für mich als Vertreter und natürlich auch für den Kunden.
Auch ich gebe Zielvereinbarungen für meine Mitarbeiter aus. Diese sind auch leider notwendig. wnn ich z.B. erwarte, dass ein Mitarbeiter mind. 2 qualifizierte Kundentermine pro Tag hat, ob im Büro oder beim Kunden zuhause, dann soll er sich gefälligst den Computer nehmen, sich Verträge und Kunden anschauen und analysieren, was dem Kunden fehlt, wo man was ändern sollte, was er ggfs. bei einem Mitbewerber versichert hat und ihn dahingehend beraten die Lücken zu schließen oder die Verträge zu uns umzudecken. Das hat nichts mit Unehrlichkeit oder Unehrenhaftigkeit zu tun. Das Wohl des Kunden steht im Vordergrund, das schließt aber nicht aus, dass wir auch durch die Vermittlung der Verträge Geld verdienen dürfen.
So gut wie jeder junger Mensch braucht z.B. eine Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit oder für den Absicherung nach schweren Unfällen. Ein jeder braucht eine Haftpflichtversicherung. Was ist falsch daran, die Leute - auch mit Nachdruck - darauf hinzuweisen? Ich jedenfalls kann immer gut schlafen damit.
|
| E8080 * schreibt am 04.05.2010 12:40: |
|
und was machst du jetzt??? HiR007 Als ausbildung ich wollte auch dort eine Anfangen aber nach meiner meinung bin ich auch viel zu erlich für so einen Job. Aber woher weiss ich ob ich dann nach meiner Ausbildung zum Kaufmmann für versicherungen und finanzen in die Bank gehen kann vorallem wie funktioniert das dann??
|
| Harry * schreibt am 22.04.2010 20:02: |
|
hey ich mache z.Z. auch eine ausbildung zum kaufmann für versicherungen und finanzen. Die Ausbildung ist echt super und das gehalt ist perfekt.
Es stimmt, das man nicht schüchtern sein darf, auf die leute zu gehn muss, deswegen ist der job, in meinen augen, nichts für maurblümchen oder irgendwelchen ungepflegten Computerfreaks (nicht auf alle bezogen, sie haben aber nun mal den ruf). Natürlich ist Anzug Pflicht, denn man will ja das Unternehmen representieren.
Man muss des Kontakt zu fremden Leuten genießen, nicht scheuen. Wenn man es richtig anstellt, kann man in dem Beruf richtig viel erreichen. Aber überlegt euch gut, ob ihr wirlich den job machen wollt, denn nur ein winziger teil wird später in den Innendienst übernommen, der andere kommt in den außendienst, in dem es echt stressig und hart zugeht.
ich hoffe ich habe euch ein wenig weitergeholfen viel glück für die Zukunft
|
| Simon * schreibt am 26.12.2009 13:45: |
|
Ich möchte mich hier als gelernter Kaufmann für Versicherungen und Finanzen und Student der Versicherungswirtschaft auch einmal äußern. Bevor man einen ganzen Wirtschaftszweig "in den Dreck" zieht, sollte man vielleicht zuersteinmal die unterschiedlichen Vertriebsmodelle in diesem Bereich vorstellen!!! Natürlich möchte jedes Unternehmen seine Produkte verkaufen, Versicherungen genauso wie Staubsaugerhersteller. Ich selbst habe meine Ausildung, die ich im Übrigen nicht besonders schön fand, bei einem Makler gemacht. Bei uns und auch "keinem" anderen Makler der mir bekannt ist, geht es darum die Produkte nur zu verkaufen! Leider sorgen bestimmte Unternehmen durch Ihre, bitte entschuldigt den Ausdruck "Klinkenputzer" und Personen wie dir dafür, dass damit einem ganzen Berufszweig geschadet wird. Zur Erläuterung, ein Makler hat eine nach Gewerbeordnung gegebene Beratungspflicht gegenüber seines Kunden. Diese erfüllt er dadurch, dass er dem Kunden immer den für Ihn besten Versicherungsschutz ermittelt. Das der Makler dafür eine Courtage (Provision) vom Versicherer erhält, ist wohl selbstverständlich, von irgendwas muss man ja auch leben! Ich möchte damit lediglich sagen, dass man, wenn man schon einen solchen Beitrag formuliert auf seine Wortwahl etwas mehr achten sollte. Vielleicht hättest du ersteinmal versuchen sollen das Unternehmen zu wechseln, ohne deinen Entschluss belächeln zu wollen, du hättest vielleicht etwas mehr über diese Branche gelehrnt. Mal ganz ehrlich, wenn dein Haus abbrennt oder du einen Autounfall hast, dann denkst du vielleicht wieder anders über diese Branche. Und nochmal für alle, die diesen Beitrag vielleicht einmal lesen, jeder Beruf hat gute und schlechte Seiten! Ihr solltet euch alle vorher richtig informieren und "niemals" auf eine einzelne Meinung wert legen! In diesem Zusammenhang gibt es ja auch sowas wie Praktika, das schadet vielleicht mal einer Woche Ferien, dafür aber nicht eurem Lebenslauf oder womöglich eurem ganzen Leben!
|
| Martin * schreibt am 18.12.2009 08:45: |
|
Im Gegensatz zum Verfasser der oben abgebildeten Berufsbeschreibung habe ich die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung und Finanzen absolviert und bin nach wie vor in der Versicherungsbranche als Makler tätig. Es ist nicht so, dass man Kunden belügen muss um Geschäfte zu tätigen. Dies hängt sehr stark von den Fähigkeiten des Vertreters ab. So ist es auch möglich allein über die offene und ehrliche Beratung sehr viele Vertragsabschlüsse zu erzielen.
Die Berufsbeschreibung gibt daher nur die Sicht des Verfassers wieder und darf nicht für den Beruf heran gezogen werden. Es mag sein, dass einige Vertreter der Branche mit den beschrieben Mitteln Abschlüsse erzielen, es ist jedoch falsch dies zu verallgemeinern. So gibt es in jeder Branche schwarze Schafe.
Es ist besser das der Verfasser die Ausbildung abgebrochen hat, da der Branche daher ein Lügner erspart bliebt. Auch der Abruch der Ausbildung macht deutlich, dass er keine objektive Meinung über den Beruf des Kaufmann für Versicherung und Finanzen haben kann. Für eine objektive und sachliche Darstellung des Berufsbildes bedarf es einer globalen Betrachtung der verschiedeen Einsatzfelder eines Kaufmann für Versicherung und Finanzen. Des Weiteren benötigt man dazu mehr Erfahrungen und Einblick in verschiedene Vertriebe. So wir dem Leser nur der Betrachtungwinkel eines Auszubildenen im Ausschließlichkeitsvertrieb zuteil.
Letztlich bestimmt jeder selbst, wie er Verträge vermittelt. Die einen Belügen - eventuell auch wegen des Verkaufsdrucks in der Ausschließlichkeit oder wegen Existenprobleme - die anderen verdienen durch ihre offene und ehrliche Beratung ihr Geld und gewinnen dadurch auch langfristiges Vertrauen als auch Reputation.
Ich plädiere daher, dass das die Berufsbeschreibung wegen mangender Sachlichkeit und einer einseitigen Beschreibung gelöscht oder angepasst wird. Bisher wird der Beruf teilweise durch die Darstellung des Verfasser verunglimpft sowie den gesellschaftlichen Vorurteilen über Versicherungskaufleuten Nahrung gegeben.
Des Weiteren möchte ich anmerken, dass eine Verkürzung des Ausbildung auch auf 2 Jahre und weniger möglich ist. Dies kann bei den Einstellungsgesprächen besprochen und vereinbart werden.
Weitere Meinungen erwünscht.
Mit freundlichen Grüßen
|
| Tony * schreibt am 03.12.2009 16:35: |
|
Super! Ehrlich und offen. Schön objektiv und nicht gefärbt. Großes Lob!
Tony
|
| gemo * schreibt am 29.06.2009 15:34: |
|
Hallo, ich bin Versicherungsbetriebswirt
und habe den Beruf von Grund auf gelernt, d.h. Versicherungskaufmann,
Versicherungsfachwirt und dann Versicherungsbetriebswirt.
Mir macht
dieser Beruf sehr viel spaß und ich kann von mir mit Fug und Recht
behaupten, dass ich während all dieser Jahre (seit 1987) immer ehrlich
zu meinen Kunden war.
Ihr Fazit impliziert, dass für diesen Beruf eine gewisse Unehrlichkeit vorausgesetzt wird.
Ich weiß nicht in welchem Versicherungsbetrieb Sie Ihre Ausbildung
begonnen haben,
bei uns steht der Kunde an vorderster Stelle und wird
nicht belogen.
Ich finde es aber trotzdem gut dass Sie über Ihre Erfahrungen berichtet haben, "Schwarze Schaafe"
gibt es sicherlich in allen Berufszweigen und sollten öffentlich gemacht werden.
gemo
|
| Kvf * schreibt am 25.05.2009 20:22: |
|
Tut mir Leid, aber zu dem Thema Betrug will ich nur sagen das ich meine Berufsausbildung gerade abgeschlossen habe, und man in dem Versicherungsbereich auch erhlich Verträge verkäuft, denn Kunden achten das Vertrauen eines Kunden, auch, wenn dieser teuer ist, denn dann weiß ein Kunder das der Vertreter ehrlich ist und er diesem Vertrauen kann.
Sicher gibt es genug schwarze scharfe, aber ich und auch meine Kollegen, wie auch Chefs zählen nicht dazu.
Schade das es so einen Ruf für diesen Beruf gibt, das es als Voraussetzung gilt nicht ehrlich sein zu müssen, denn das stimmt nicht. Genau das schätzen die Kunden an einem "Guten" Berate....und anscheinend war das Umfeld wo du gelernt hast ein schlechtes Beispiel!
Aber hier sieht man wieder, das Kunden oft genug von schlechten Beratern übers Ohr gezogen werden!! Schade für den Ruf des Versicherungskaufmanns bzw. dem Kaufmann für Versicherungen und Finanzen.
Ich kann nur wieder sagen, das ehrlichkeit am längsten währt....auch in diesem Beruf, denn so schenkt einem der Kunde sein vertrauen!
|
| Realtalk * schreibt am 19.09.2008 23:11: |
|
Moin Moin,
ich mache auch gerade die ausbildung zum kaufm. für Vericherungen und Finanzen ;)
... einfach perfekt für mich, wenn man offen ist, gerne Kd.Kontakt hat und GUT reden kann ist das schonma sehr vorteilhaft!!
Ich muss Dir in vielen punkten recht geben!
Zu dem Punkt Betrügeriche sein:
Man wird als Außendienstmitarbeiter anhand der abgeschlossen vertäge gemessen...
und da ist es immer besser dem Kd. noch eine Versicherung mehr als eine weniger zu verkaufen...wenn ihr versteht :))
VERKAUFEN VERKAUFEN VERK...
Aussendienst schockt :))
ciaoo
Ps: Keiner sollte diese Ausbildung machen... denn dann verkauf ich mehr!
|
| shalalala * schreibt am 10.07.2008 14:39: |
|
wie lange hat man an den einzelnen tagen unterricht in der berufsschule? jeweils 2 mal 9 stunden oder wie kann man sich das vorstellen?
|
| Ben * schreibt am 23.03.2008 16:16: |
|
Ich bin Versicherungskaufmann und das im Innendienst. Ich wurde auch nur im Innendienst ausgebildet. Ich bin sehr froh diese Ausbildung zu haben. Sie wurde gut bezahlt und man hat viele Möglichkeiten. Man kann in viele andere kaufmännische Bereiche und auch in puncto Weiterbildung gibt es ebanfalls viele Möglichkeiten. Mal abgesehen vom Fachwirt und Betriebswirt kann man Zusatzqualifikationen erreichen, z.B. PERIPERT. Diese sind dann allerdings schon sehr spezifisch. Nach meiner Ausbildung wollte ich jedoch noch andere Branchen kennenlernen und ich hatte mit meiner Ausbildung keinerlei Probleme bei den Bewerbungen. Ich war gerne gesehen. Jetzt kehre ich zurück in die Versicherungsbranche. Ich kann es mir nicht verkneifen: ich bin gespannt, ob es immer noch die schwarzen Schafe im Außendienst gibt: viele wollen einfach nur die Unterschrift des Kunden. Im Innendienst fällt das mit der Zeit auf, wer die schlechten Berater sind. Da kündigen die Kunden die Verträge, zu denen sie eigentlich überredet wurden. Mir ist es zwar wirklich egal, ob ich den Vertrag erst prüfe und policiere, um ihn dann wieder aufzulösen. Aber es gab während meiner Ausbildung schon Bestandskunden, die wegen solcher Fehlabschlüsse, zu denen sie schon fast genötigt wurden, den gesamten Bestand gekündigt haben. Natürlich ist nicht jeder im Außendienst so, aber es gab eben bekannte Kandidaten. Die angesprochene "betrügerische" Art bringt meiner Meinung nach sowieso nichts. Die meistern Kunden sind eben nicht dumm. Man muss eben Zeit investieren und den Kunden überzeugen und selbst entscheiden lassen. Ein guter Berater zeichnet sich eben dadurch aus, dass er langjährige Bestandskunden hat. Und diese kann man nicht durch die betrügerische Art an Land ziehen. Ich kann die Ausbildung nur jedem empfehlen, der etwas kaufmannisches machen will.
|
| carina * schreibt am 11.01.2008 17:01: |
|
hallo,
also das mit der "ehrlichen Haut" sehe ich anders
Ehrlichkeit ist dem Beruf das wichtigste.
Viele Kunden haben Vourteile was diesen Beruf angeht und sogar
teilweise zurecht, denn ist gibt viele schwarze schafe in diesem
Bereich und wenn wir den Kunden gegenüber nicht ehrlich sind dann können
wir sie auch nicht vom Gegenteil überzeugen.
LG
|
| Otagai * schreibt am 15.12.2007 19:54: |
|
Hallo,
also, ich kann dem leider nicht voll zustimmen, dass du "betrügersich" sein musst. Es stimmt, dass Versicherung von den Kunden leben und wohl unter allen Umständen Verträge schreiben müssen. Dass dabei der Kunde oft auf der Strecke bleibt, ist allgemein bekannt.
Ich selber arbeite für einen unabhängigen Finanzdienstleister, dessen höchstes Interesse das Wohl und die Zufriedenheit des Kunden ist. Dadurch, dass man die Zufriedenheit steigert, ist es einfacher qualitativ hochwertig weiterempfohlen zu werden, was dann die Terminvereinbarung wesentlich einfacher macht und man hat auch einen ehrlichen Aufhänger. Dazu kommt dann noch, dass ich durch meine Unabhängigkeit alle Gesellschaften und Produkte, die es auf dem Markt gibt anbieten kann und durch ein sehr starkes Backoffice unseres Rechenzentrums auch eine entsprechende Übersicht bekomme. Damit ist gewährleistet, dass alle meine Mandanten das Beste bekommen, was sie bekommen können, was zum einen die Zufriedenheit erhöht und die Bindung steigert, was dazu führt, dass laufende Provisionen sich ständig erhöhen. Durch die umfangreiche Beratung und unserem System ist es mir möglich einen Vertragsdurchschnitt von 7 Verträgen pro Haushalt zu halten.
Alos, du siehst, man muss nicht "betrügerisch" sein, um Erfolg zu haben. ;-)
|
| Matthias * schreibt am 02.11.2007 14:32: |
|
Wenn die mir nach der Ausbildung keine Möglichkeit geben den Finanz- oder Betriebswirt zu machen, aus welchen Gründen auch immer, werde ich halt BWL studieren oder sowas. Das gute ist ja dann, dass ich nach 3 Jahren Ausbildung ordentlich Wartesemester habe und dann bessere Chancen zum studieren habe.
|
| Tobias * schreibt am 30.10.2007 18:51: |
|
Hallo, zu Matthias Beitrag: Natürlich kannst du dich nach der Ausbildung weiterbilden. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten. Und gerade das, macht diesen Beruf so interessant. Du kannst Versicherungsfachwirt oder Fachwirt für Finanzberatung machen. Das läuft auch über die IHK. Oder jenachdem welche Qualifikation man mitbringt studieren. Da gibt es jetzt ganz neue und interessante Master und Bachelorstudiengänge. Einfach mal informieren... Und je mehr man gelernt hat umso besser klingelts am Monatsende im Geldbeutel ;-) Gruß Tobias
|
| Matthias * schreibt am 23.10.2007 12:38: |
|
Hallo zusammen! Vielen Dank für die Beiträge, es hat mir sehr geholfen mich für den Beruf als Kaufmann für Versicherungen und Finzanzen zu entscheiden. Ich hatte letzte Woche ein AC und habe nachmittags auch direkt den Anruf bekommen, dass ich zum 01.08.2008 anfangen kann. Wie sieht das eigentlich mit Weiterbildungen aus? Habe ich AUF JEDENFALL die Chance nach der Ausbildung die Fortbildung zum Finanz- oder Betriebswirt zu machen? Ich habe nämlich auch erst überlegt BWL zu studieren, habe mich dann aber doch für die Ausbildung entschieden. Gründe für den Versicherungsbetrieb waren u.a. auch, dass ich eine Zeit lang im Call Center gearbeitet habe und das Verkaufen mir wohl gefallen hat.
Gruß, Matthias
|
| Sebastian * schreibt am 22.10.2007 08:55: |
|
Guten Morgen zusammen. Auch ich lasse mich ausbilden, in diese Richtung und kann mich absolut nicht beklagen. Es ist ein sehr angenehmes und vielseitiges Arbeiten. Bei mir jedenfalls. Die Ausbildungsverfgütung ist nicht allzu gering und man hat ja bereits früh die Möglichkeit, sich das ein oder andere Zubrot zu verdienen. Und wenn man sich auch noch in anderen Bereichen, wie z.B. Homepagegestaltung oder Ähnlichen, versiert sieht, dann bekommt man durch viele Kundenkontakte noch zusätzliche Möglichkeiten geliefert, seinen (finanziellen) Nutzen aus alle dem zu ziehen bzw. auszuweiten. Ich gehe nicht in der Hauptsache arbeiten, weil es mir so sehr Spaß macht, sondern hauptsächlich, weil ich Geld verdienen will und muss. Und dass mir der Beruf so sehr Spaß, das ist dann ein positiver Aspekt. Natürlich, auf das Kollegium kommt es an. Aber auch auf die eigene Einsatzbereitschaft und das persönliche Engagement. Immerhin hat man nicht in allzu vielen Berufsfeldern die Möglichkeit, so sehr zu beeinflussen, wie viel Geld einem verbleibt. Außerdem sind die Weiterbildungsmöglichkeiten i.d.R. vorbildlich. Spezialisierungsmöglichkeiten schaden nie, vorausgesetzt, man schafft es, das alles dann mit dem Privatleben unter einen Hut zu bringen. Meiner Meinung nach ist die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen eine gute Ausbildung für Menschen mit klaren Zielvorstellungen und festen Prioritäten, wobei ich es nicht bejahen kann, dass man, wie im ersten Beitrag zu lesen, "keine allzu ehrliche Haut sein" darf. Ich denke, es kommt auf die Person des Verkäufers an, ob er dem Kunden ehrlich gegenüberstehen und überzeugen kann, oder ob er sich Argumente "basteln" muss. Ich wünsche allen viel Erfolg bei ihrem Werdegang. Mit freundlichen Grüßen Sebastian Klaus
|
| Versicherungsmann * schreibt am 27.08.2007 17:33: |
|
Hallo, ich mache auch die Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (bei einer Versicherung) und muss dir in vielen Punkten recht geben. Es ist ein sehr sehr langer Arbeitstag und die Hobbys, Freunde, etc. bleibt auf der Strecke. Jedoch muss ich Dir in dem Punkt widersprechen, dass man schon etwas "betrügerisch" sein muss. Glaub mir, mit einer ehrlichen Einstellung kommt man viel weiter. Man muss sich nur einen Grund einfallen lassen, der plausibel bzw. wahr ist. Den ersten Kontakt zum Kunden stellt man z.B. so her: Ich möchte mich als ihr neuer Berater vorstellen, der in Zukunft bei allen Fragen und Problemen da sein wird. Wann darf ich mich denn persönlich bei Ihnen vorstellen?" Ihr seht also, es kommt nicht aufs Lügen an, sondern auf den Einfallsreichtum den man an den Tag legt. Und um ehrlich zu sein.. Ist diese Aussage gelogen? Ich möchte mich als neuer Berater vorstellen. Ist doch so! Nicht mehr und nicht weniger. Was sich aus dem Gespräch entwickelt ist eine andere Geschichte. Man muss die Menschen überzeugen etwas zu machen, nicht übers Ohr hauen, damit Sie etwas machen. Das ist der große Unterschied, warum viele die Ausbildung wieder abbrechen. Zudem muss man während der Ausbildung nicht zwangsweise etwas verkaufen. Man soll nur alle Techniken erlernen. Bist du dann mal fest angestellt, dann MUSST du verkaufen. Und der Druck von oben... Klar, aber der ist doch überall so, wo man fest angestellt ist. Ich kenne keinen Mauerer oder Bürokaufmann der nicht angemault wird, wenn er seine Arbeit nicht rechtzeitig macht. Das ist überall so... Die Ausbildung bringt einen auf jedenfall weiter. Nicht nur im privaten Sinne (wo man täglich von Versicherungsangeboten überhäuft wird) sondern auch im weiteren Werdegang. Man muss doch nicht immer im Außendienst bleiben. Die Ausbildung legt den Grundstock, der einem das Studium im Finanzbereich erheblich erleichtert. Das ist zumindest meine Einstellung zu dieser Ausbildung.
|
|
|
|
|