Hi, ich heiße Michel und wohne allein in Berlin Hohenschönhausen. Zurzeit bin ich bei der Bundeswehr. Davor habe ich eine überbetriebliche Ausbildung zum Kfz.-Mechaniker bei der TÜV-Akademie beendet.
Zur Ausbildung:
Sie dauert normalerweise 3,5 Jahre, kann aber bei entsprechender Leistung um ein halbes Jahr verkürzt werden. Es sind sowohl Theorie, als auch Praxis zum erfolgreichen bestehen der Gesellenprüfung erforderlich. Wobei man sagen muss, dass die Theorie eigentlich nur in der Berufsschule gefordert wird, in der Werkstatt ist sie Nebensache.
Man sollte jede Menge technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Fingerfertigkeiten und etwas physische Kraft mitbringen. Dass man mit zwei linken Händen die Finger davon lassen sollte brauch ich wohl niemandem zu sagen.
Seit 2003 gibt es den neuen Beruf des Kfz-Mechatronikers. (Er setzt sich zusammen aus Mechaniker und Elektriker.)
Im Mittelpunkt des neuen Berufes stehen Diagnose-, Instandhaltungs-, Aus-, Um- und Nachrüstarbeiten an Kraftfahrzeugen insbesondere der neuen Generationen, die gekennzeichnet sind durch ein komplexes Zusammenwirken zwischen elektronischen und mechanischen Komponenten. Neu sind das Codieren von Steuergeräten und die Anpassung an verknüpfte Fahrzeugsysteme, die Kommunikation mit Kunden sowie der Umgang mit dem Internet zur Reparatur-Informationsrecherche.
Rückblickend kann ich sagen, dass dieser Beruf seine Vor- und Nachteile hat, wie jeder andere auch. Natürlich ist es heutzutage sehr nützlich was von Autos zu verstehen und auch mal selber Hand anlegen zu können, wenn mal was nicht so läuft wie´s soll.
Aber man hat eigentlich permanent schmutzige Hände und man macht seinen Körper mehr oder weniger kaputt, da es ja nunmal ein körperlich anstrengender Beruf ist.
Man sollte auf jeden Fall mindestens ein Praktikum machen, bevor man sich entscheidet diesen Beruf zu erlernen!






