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Autor Thema: Berufsbedingtes Umziehen  (Gelesen 7445 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Manuel
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« am: 19. Juli 2007, 10:52:20 »

Huhu zusammen,

würdet ihr für eine Ausbildung auch von den Eltern und Freunden wegziehen?

Ist ja sicherlich kein leichter Schritt alles hinter sich zu lassen und mehr oder weniger einen Neuanfang zu wagen.

Wie denkt ihr darüber?

Gruß, Manu
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Mac Moneysac
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« Antwort #1 am: 19. Juli 2007, 19:26:35 »

Huhu Leutz,

also dieses Thema finde ich doch mal interessant -----> Ja, das meine ich ernst <-----

Habe nähmlich gerade die gleiche Fragestellung in meinem Leben. Da ich meine Ausbildung zum 31.08.07 abschließen werde und die Leute da oben (Senat) nur 10 Leute aus der SenFin -Berlin- ins Beamtenverhältnis übernehmen wollen. Jedoch gehöre ich beim besten Willen nicht zu diesen 10.

Sie wollen zwar noch etliche (25) Angestelltenverträge für 1 Jahr verteilen, aber das wird auch ziemlich knapp da wir ca. 65 Auszubildende sind und ich nicht zu den besten 30-35 gehöre.

Da kam also Plötzlich eine Ausschreibung aus München, dass die dort wohl etliche Leute suchen und sogut wie alle ins Beamtenverhältnis übernehmen wollen.

Lange Rede kurzer Sinn  grin

Würde es schon ganz geil in Münschen finden, also die Wohnungen sind einfach mal der Hammer und nicht so ranzig wie meine. Und da mich zur Zeit sowieso alles ankotzt in Berlin (vorallem die Wohnung - würde sie am liebsten in brand stecken) finde ich das suppie. Dazu kommt noch das Oktoberfest und die Sache mit den Eltern und Freunden finde ich auch nicht zwingend schlecht. Ich meine Freunde gibbet überall und Eltern kann man anrufen bzw. besuchen.

Also wenn ihr mich fragt, ich würde sofort von hier weg ziehen wenn es der Beruf zulässt.

Kurz: Daumen hoch  thumbsup  thumbup:

Gruß

Mac Moneysac
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Manuel
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« Antwort #2 am: 20. Juli 2007, 18:43:49 »

Hehe lass die Bude lieber in dem jetzigen Zustand  grin

Und in Berlin gibts auch schöne Wohnungen, die kosten halt nur. Haste dir mal die Mietpreise in München angesehen, da wird dir ganz anders wink

Aber wenn man da bessere Chancen hat nen verünftigen Job zu kriegen, find ich es auch nicht verkehrt. Wobei ich selber mich bissl schwer tun würde wegzuziehen. Muss man glaube auch bissl der Typ dafür sein. Man macht dann zwar bestimmt ne gute Entwicklung weil man ja komplett auf sich allein gestellt ist und so aber die erste Zeit ist bestimmt richtig schlecht.

Da würde mir das mit den Freunden und so echt fehlen. Hab ja auch welche im Freundeskreis die weggezogen sind und früher oder später kommen die alle wieder zurück  smile
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crackwriter
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« Antwort #3 am: 30. Juli 2007, 00:56:49 »

Also ich meine, für einen guten Job kann man ruhig weiter weg ziehen!
Kommt natürlich immer drauf an. Wenn man "nur" einen besseren Job bekommt und bereits einen anderen Job zuhause sicher hat, kann man es sich überlegen zuhause zu bleiben. Bevor ich jedoch auch nur eine Woche arbeitslos bin, zieh ich lieber um. Ich finde es verantwortungslos lieber einen auf arbeitslos zu machen anstatt einen Job anzunehmen, der weiter weg ist...
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TrippleM
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« Antwort #4 am: 19. August 2007, 22:32:54 »

Ich ziehe bald wegen der Ausbildung um (Nach Nürnberg) ist ca. 100Km von hier entfernt.
Ich hatte von Anfang an vor nach Nürnberg zu gehen, und dort meine Ausbildung zu machen, da ich finde dass man in einer größeren Stadt einfach bessere Möglichkeiten hat. Vielleicht werde ich ja noch eines besseren belehrt, aber das ist jedenfalls meine jetzige Ansicht.

Ist zwar schon schade, dass man Freunde und Familie dann nichtmehr so oft sieht - aber wenn man eine solche Chance bekommt, und sie nicht wahrnimmt macht man sich vielleicht immer Gedanken "Was wäre gewesen wenn?".
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grimmer
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« Antwort #5 am: 25. August 2007, 13:53:51 »

Ich würde sogar weltweit umziehen für einen guten Job ,ich war schon mal ein halbes Jahr im Ausland(Kosovo) und solange die Bezahlung stimmt ist mir egal wo ich arbeite.Klingt zwar ein wenig nach Söldnermentalität aber man muss sehen wo man bleibt.
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xhax1988
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« Antwort #6 am: 25. August 2007, 22:57:07 »

ich finde das sehr mutig das es doch viele Leute hier gibt die ganze 100erte von KMs wegziehen würden für ein gutes Jobangebot. Ich selbst ja ich würde auch umziehen aber so ganz weit weg icher nicht 100 Kms ja weiter dann glaube ich nicht
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« Antwort #7 am: 26. August 2007, 00:32:02 »

Ich finde gar nicht unbedingt, dass das mit Mut zu tun hat. Ich habe eben gewisse Ziele und um die zu erreichen muss ich bestimmt noch ein paar Mal so einen Schritt wagen wie mit dem Praktikum in China. Das muss dann mein Umfeld akzeptieren und mittragen. Wenn sie das nicht tun, dann bist du ihnen nicht viel wert, dann kannst du auch auf ihre Untersützung verzichten. Ich weiß, das ist ne ziemlich radikale Ansicht aber so sehe ich das eben.
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xhax1988
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« Antwort #8 am: 26. August 2007, 13:44:02 »

ja klar trotzdem ist es ja auch nicht immer für dich einfach und du musst ja dadurch auch viel zurückstecken um deine Ziele zu erreichen und das ist eben schon Mut wenn man in ein fremdes Land geht um dort beruflich weiterzukommen da ist einfach nicht jeder der Mensch dafür der sowas auch durchziehen kann. Und das finde ich schon bewundernswert. Ich könnte es mir nicht vorstellen ich fände es schön aber für mich selbst kann ich mir nicht vorstellen so viel alleine zu machen und mich alleine doch auch so durchzusetzen.
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B-Baller
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« Antwort #9 am: 27. August 2007, 01:36:05 »

Es kommt wirklich auf die Lehre an - hatte mich für Ausbildungen beworben (gerade bei Bosch), da wäre ich pro Jahr mindestens 7 Monate im Ausland gewesen (hpts. Spanien + England + Russland) und der Ausbildungsstandort wäre Köln gewesen (etwa 550 km von mir aus) - aber für über 1000 Euro im 1. Jahr ist das absolut okay.
Das gleiche war bei der Der Post und OCE - Entfernung von über 350 km.  Aber das wäre auch für diese Ausbildungsstellen okay.

Für meine Ausbildung, die ich jetzt beginne, würde ich das zu 99 % nicht machen, da der Verdienst einfach zu gering ist, und es nicht meine Traumausbildung ist. Aber da der Betrieb nur etwa 2 km von mir entfernt ist, geht das klar  thumbsup
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Manuel
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« Antwort #10 am: 27. August 2007, 21:03:52 »

Hehe da kommt dann wohl ein wenig die Bequemheit durch wink
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« Antwort #11 am: 28. August 2007, 03:42:10 »

Da hast du wohl recht, aber muss auch die Kosten mit den Nutzen abwägen ... und woanders hinzuziehen, sich ne Wohnung zu suchen etc. ist dann doch ziemlich hardcore ...
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« Antwort #12 am: 28. August 2007, 17:02:05 »

ja das ist es eben ich hatte auch was das wäre 200 km weg gewesen aber naja fahrkosten und alles selbst also keinen zuschuss und nen gehalt brutto von 700 € das wöäre nicht gegangen man muss mittags was essen, hinfahren was ist wenn was mit dem auto ist usw.. nein das war für mich dann nichts.
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« Antwort #13 am: 28. August 2007, 17:33:12 »

Also bei 200km musst du auch umziehen, da kannst du doch nicht jeden Tag 400km fahren, allein für die Spritkosten kannst du dir ja dort ne gute Wohnung mieten. Mal volkommen abgesehen von der Zeit, die jeden Tag drauf ginge...
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« Antwort #14 am: 28. August 2007, 23:41:21 »

Ich finde es ja schon ziemlich kacke, dass ich bei meinem kümmergehalt in der Lehre etwa 70 km zur Berufsschule fahre und dort ins Internat muss  mad
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