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Autor Thema: Karriere - Der Weg nach oben  (Gelesen 6978 mal)
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Manuel
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« am: 03. April 2007, 11:21:12 »

Planung ist nicht alles. Aber im Hinblick auf den eigenen Werdegang kann sie nicht schaden, denn beruflicher Erfolg fällt einem nur selten in den Schoß. Wie bringt man seine Karriere in Schwung?

Lüneburg - "Einen Entwurf, einen Grundriss der angestrebten Karriere sollte jeder haben, unabhängig von der Branche", empfiehlt Sabine Breitbart. "Je eher man der Typ ist, der mit einmal Erreichtem nicht lange zufrieden ist, umso wichtiger ist Karriereplanung", sagt die frühere Personalleiterin, die heute als Autorin und Karriereberaterin in Hamburg lebt.

"Idealerweise entwickelt sich das eigene Berufsthema von selbst, durch das, was einen interessiert und motiviert." Im besten Fall passe die gesamte Ausbildung zu dem, was man beruflich vorhat, sagt Breitbart. "Manche brauchen aber auch erst ein, zwei Umwege, um klar in ihrer Berufsplanung zu werden."

"Es gibt zwar immer wieder wilde Lebensläufe, die ganz nach oben führen", bestätigt Jürgen Lürssen, Professor an der Universität Lüneburg. "Aber von solchen Ausnahmen sollte man sich nicht leiten lassen." Der Wirtschaftswissenschaftler bietet an seiner Hochschule Kurse zum Thema Karriereplanung an. "Man sollte sich schon fragen, was man längerfristig werden will und sich entsprechende Ziele setzen", sagt Lürssen. "Wer einfach irgendeine Stelle annimmt, nur weil sie einem gerade angeboten wurde, landet leicht in einer Sackgasse. Das gilt auch bei Jobangeboten innerhalb des Hauses."

Sabine Breitbart sieht das ähnlich: "Man sollte möglichst früh wissen, wohin einen ein bestimmter Weg führen kann und jederzeit die Folgen von Entscheidungen im Blick behalten." Das gelte auch für passive, also vermiedene Entscheidungen. "Man muss jederzeit darauf achten, dass es im Lebenslauf nicht bergab geht. Kurze Überbrückungstätigkeiten oder Jobs, gerade am Berufsanfang, schaden natürlich keinem."

Wer sich über seine beruflichen Ziele im Klaren ist, sollte gleichzeitig überlegen, welche Schritte dahin führen, rät Lürssen: "Welche Qualifikationen brauche ich dafür, welche Erfahrungen in welchen Bereichen?" Falsch sei die Vorstellung, nur einmal am Berufsanfang einen Entwurf für die Karriere zu machen und den dann einfach umzusetzen: "Oft kommt es anders als geplant. Deshalb muss man kontinuierlich planen", sagt der Wissenschaftler - und seine Ziele bei Bedarf revidieren.

Einfach und praktisch sei eine jährliche Inventur der eigenen Karriere, sagt Sabine Breitbart: "Was wollte und will ich erreichen? Was davon ist nun Realität? Warum habe ich etwas nicht erreicht?" Bei Hindernissen auf dem Berufsweg sollte man an sich arbeiten und nicht gleich aufgeben.

Wichtig ist nach Lürssens Erfahrung, Zielstrebigkeit zu zeigen und bei Bewerbungen jeden Stellenwechsel gut begründen zu können - idealtypisch geht es dabei jeweils Stück für Stück vorwärts: "Karrieresprünge sind möglich, aber unwahrscheinlich." Planung könne in jedem Fall helfen, das eigene Qualifikationsprofil zu verbessern. "Firmen sind da oft stockkonservativ. Die wollen passgenaue Bewerber."

Wer sich auf dem Weg nach oben ungewöhnliche Schlenker erlaubt, kommt in Erklärungsnot. Der Karriereberater empfiehlt die Zwei-Schritte-Planung: "Vor jedem Schritt sollte ich überlegen, welcher danach kommen soll." Gerade in Zeiten, in denen Arbeitskräfte gesucht werden, gebe es oft verlockende Stellenangebote. Aber auch in dem Fall sei dringend zu empfehlen, genau zu überlegen: "Passt das? Und was kommt danach?"

Die Planung der eigenen Karriere kann gezieltes Networking erleichtern: Wer viele beruflich nützliche Kontakte hat, ist besser mit Informationen versorgt und bekommt eher entsprechende Angebote, ist Lürssen überzeugt. Sich um andere zu bemühen, sei deshalb unverzichtbar - auch um den eigenen Chef. "Der ist für die Karriere schließlich der Torwächter", sagt Lürssen. Da kann der einzelne so viel planen, wie er will: "Der Chef muss einen empfehlen oder die Beförderung jedenfalls nicht blockieren, sonst wird es damit nichts."

Planbarkeit hat aber auch Grenzen, warnt Christine Öttl: "Beruflicher Erfolg lässt sich nicht erzwingen", ist die Erfahrung der Karriereberaterin aus München. "Man kommt einfach durch manche Türen und sieht, dass dann noch andere offen stehen. Vieles ergibt sich von selbst, manches ist auch einfach Zufall." Wer die Karriere von Anfang bis Ende durchplanen will, habe ein hohes Risiko, damit zu scheitern. Öttl plädiert deswegen für ein anderes Konzept: "Mach das, was du wirklich gut und mit Hingabe machen kannst", lautet ihre Empfehlung - dann kommt der Erfolg von selbst.

Andreas Heimann, dpa
http://www.manager-magazin.de/koepfe/karriere/0,2828,475206,00.html

Wie ich finde ein sehr interessanter Artikel. Aber ich kenne nur sehr wenige, die vielleicht auch so zielstrebig sind, wie dort beschrieben...
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Ich würde mich sehr freuen, wenn Du einen kurzen Artikel über deine Tätigkeit schreiben könntest! Damit würdest Du sicher vielen Besuchern bei der Berufswahl helfen.
xhax1988
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« Antwort #1 am: 24. August 2007, 23:26:37 »

das ist richtig gut der Artikel. Aber so einfach ist das gar nicht klar man kann ja zum Beispiel durch Berufe Tests etc. feststellen was einem liegt und evtl. auch durch Praktikas aber entscheiden muss man ja dann doch wieder und für alles gibt es ein gegen und davür ich beneide wirklich die jenigen die sich in der Entscheidung ganz sicher sind.
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nooblad
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« Antwort #2 am: 04. September 2007, 14:50:39 »

der weg nach oben ist eigentlich richtig schwer -.-
schöner wäre es natürlich wenn man vll den einen oder anderen karierre mann kennt und ihn fragen könnte
das ist auf keinen fall einfach und wenn dann sollte man sich gut darüber oinformieren wink
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cari_na
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« Antwort #3 am: 20. Oktober 2009, 16:19:22 »

der weg nach oben ist eigentlich richtig schwer -.-
schöner wäre es natürlich wenn man vll den einen oder anderen karierre mann kennt und ihn fragen könnte
das ist auf keinen fall einfach und wenn dann sollte man sich gut darüber oinformieren wink

Das stimmt, es ist echt super, wenn man jemanden kennt, der bereits Erfahrungen in der jeweiligen Branche hat. Dann kann man echt tolle Tipps erhalten!
Aber dazu gibt es ja soziale Netzwerke, die auch geschäftlich genutzt werden können. Ich hab z.B. eines für die Bahnbranche gefunden, das ich ziemlich cool finde (http://www.initiativebahn.nrw.de/no_cache/initiative-bahn/kontakt-pool.html
). Hier kann man sich anmelden, mit Mitgliedern diskutieren und gleichzeitig nach passenden Job-/Praktikums-/Traineestellen suchen. Das ist super praktisch und unkompliziert.
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Jens Riemer
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« Antwort #4 am: 21. September 2010, 17:53:55 »

Naja, was ist denn "oben"? Dieses durchgeplante ist für manche der Richtige Weg, für andere das pure Gift. Mein lebensweg ist auch alles andere als gerade, aber ich habe recht erfolgrich einen eigenen online shop eröffnet und kann, z.zt. davon leben. das ist, für mich ein großer erfolg, und kann, der Weg nach ganz oben bedeuten. Aber viel wichtiger ist doch, uzu wissen, was ganz oben bedeutet? nämlich sehr wenig zeit, sehr viel verantwortung anderen menschen gegenüber und wenige, tiefe soziale kontakte (zumindestens quaantitativ). Werd a hin will, soll sich auf den Weg machen. Ich würde nie über eine bestimmte Größe "wachsen" wollen (also mein Shop). ich will halt aber auch nicht reich werden oder die Welt verändern  dbg_beee
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Los geht's!
Icecream
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« Antwort #5 am: 11. Januar 2011, 23:03:17 »

Ein Freund von mir hat sich selbstständig gemacht, indem er eine Lizenz von einem Franchisegeber gekauft hat.
Somit musste er als Gründungskapital nur einen relativ geringen Betrag aufbringen und er konnte über das bestehende Know How verfügen. Sowas ist sicherlich nichts für den Anfang, aber der Schritt zur Selbstständigkeit wird so doch vereinfacht und rückt für mehr Leute in greifbare Nähe.
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bratwurst
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« Antwort #6 am: 24. Januar 2011, 11:26:46 »

ein kumpel von mir hat karriere bei ner bank gemacht, ich sag hier mal nich welche ^^
aber er is da echt oben dabei, find ich jedesmal krass und er is noch nichmal 30 und schon verdammt erfolgreich, dabei hat er nur als online banking berater angefangen, tja so schnell kanns manchmal gehen, aber ich gönns ihm!
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hansi
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« Antwort #7 am: 30. Januar 2011, 16:55:17 »

ich hab nen praktikumsplatz in ner anwaltskanzlei in böblingen und mein chef hat wohl auch recht schnell karriere gemacht, als einzelner anwalt angefangen und mitlerweile ne große kanzlei mit vielen mitarbeitern, tja so kanns gehn, darum möchte ich jetzt auch gerne jura studieren!
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